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Fundamente für ein gesundes älterwerden

Longevity ist plötzlich überall. In den Medien, auf Social Media und längst auch in der Fitness- und Gesundheitswelt. Besonders in Grossstädten wie Berlin entstehen aktuell neue Longevity Studios und bestehende Clubs richten ganze Bereiche darauf aus. Doch was steckt eigentlich hinter diesem Begriff? Was davon ist wirklich sinnvoll? Und vor allem: Was bringt Longevity DIR persönlich?

Genau darum geht es in unserer neuen Wissensreihe LONGEVITY KNOWHOW. In den kommenden vier Monaten erhältst du zwei Mal pro Monat einen kompakten, fundierten Wissens-Artikel rund um gesundes Älterwerden, Training, Schlaf, Regeneration, Stoffwechsel und moderne Anwendungen. Unser Ziel: Dir das nötige Wissen mitzugeben, damit du dir selbst ein Bild machen kannst, Zusammenhänge besser verstehst und weisst, was du heute für deine Gesundheit von morgen tun kannst.

Viel Freude beim Lesen und Entdecken!

LONGEVITY KNOWHOW – Artikel 1

Schlaf – wenn nachts die eigentliche Gesundheitsarbeit beginnt und guter Schlaf weit mehr ist als Erholung

Wir schlafen ungefähr ein Drittel unseres Lebens. Trotzdem behandeln viele Menschen Schlaf wie verlorene Zeit. Dabei passiert nachts genau das Gegenteil: Der Organismus arbeitet auf Hochtouren. Regeneration, Stoffwechsel, hormonelle Regulation, Gedächtnisprozesse und zahlreiche Reparaturmechanismen sind eng mit gesundem Schlaf verbunden. Für Erwachsene gelten etwa sieben bis neun Stunden Schlaf als guter Orientierungsbereich. Nicht nur die Dauer, sondern auch Regelmässigkeit und Qualität spielen eine Rolle. Chronisch zu kurzer oder gestörter Schlaf wird mit ungünstigen Veränderungen des Stoffwechsels und einem erhöhten Herz-Kreislauf-Risiko in Verbindung gebracht.

Warum schlafen trotzdem so viele Menschen schlecht? Unser Körper liebt Rhythmus. Unser moderner Alltag häufig nicht. Künstliches Licht bis spät am Abend, Smartphone und Bildschirm, Arbeitsstress, Alkohol, spätes Essen, wenig Bewegung und unregelmässige Schlafzeiten können unsere innere Uhr beeinflussen. Ein weiterer Punkt wird oft unterschätzt: Der Körper braucht tagsüber Belastung, um nachts gut regenerieren zu können. Regelmässige körperliche Bewegung kann die Schlafqualität verbessern. Das gilt sowohl für Ausdauer- als auch für Kraft- und andere Bewegungsformen. 5 einfache Schlaf-Biohacks:

 

  • Morgens möglichst früh Tageslicht tanken
  • Tagsüber regelmässig bewegen
  • Koffein nicht bis spät am Nachmittag konsumieren
  • Alkohol nicht als „Schlafhilfe“ betrachten
  • Und möglichst ähnliche Schlaf- und Aufstehzeiten einhalten

Langweilig? Vielleicht. Aber genau hier liegt ein wichtiges Longevity-Prinzip: Die wirksamsten Massnahmen sind häufig nicht die spektakulärsten.

Was können wir zusätzlich tun?

 

Training:

Regelmässiges Muskel- und Cardiotraining unterstützt unter anderem die Schlafqualität und verbessert gleichzeitig zahlreiche andere Faktoren des gesunden Alterns. Unser Körper wurde für Bewegung konzipiert und dieses Bedürfnis kann im Training in sicherer und kontrollierter Umgebung erfüllt werden. Training ist jedoch nicht mit Bewegung im Alltag gleichzusetzten… Jeder der schon mal ein Training gemacht hat, weiss wovon wir sprechen.

 

IHHT

Intermittierendes Hypoxie-Hyperoxie-Training setzt gezielte Sauerstoffreize. Untersuchungen zeigen interessante Effekte unter anderem auf Belastbarkeit, maximale Sauerstoffaufnahme und teilweise kognitive beziehungsweise autonome Parameter. IHHT verstehen wir nicht als Schlaftherapie, sondern als möglichen ergänzenden Trainingsreiz für Regeneration und metabolische beziehungsweise kardiovaskuläre Anpassungsprozesse.

 

Pelvipower

Wer nachts mehrmals aufstehen muss, um zur Toilette zu gehen, weiss, wie sehr dies einen erholsamen Schlaf beeinträchtigen kann. Häufige Schlafunterbrechungen können verhindern, dass wir ausreichend lange in den wichtigen Tiefschlafphasen bleiben. Ist eine geschwächte Beckenbodenmuskulatur beziehungsweise eine eingeschränkte Blasenkontrolle mitverantwortlich, kann gezieltes Beckenbodentraining sinnvoll sein. PelviPower unterstützt dieses Training durch funktionelle Magnetstimulation: Die tiefliegende Beckenbodenmuskulatur wird dabei automatisch aktiviert – bequem im Sitzen, vollständig bekleidet und ohne aktive Übungen. Ein kräftiger und gut funktionierender Beckenboden kann die Blasenkontrolle unterstützen und damit bei entsprechenden Ursachen auch dazu beitragen, nächtliche Unterbrechungen zu reduzieren.

 

Unser Fazit: Erst Schlafrhythmus, Bewegung und Alltag optimieren – und moderne Anwendungen wie IHHT oder PelviPower dort gezielt ergänzen, wo sie sinnvoll unterstützen können. Wir wünschen euch einen angenehmen und erholsamen Schlaf!

Herzliche Grüsse, euer Fitpool Team fitpool

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